AUSGANGSSITUATION

Für erfolgreiche Auslandsentsendungen ist es wichtig, neben den fachlichen, betriebswirtschaftlichen, unternehmenspolitischen und interkulturellen Faktoren auch die persönlichen Einflussfaktoren beim jeweiligen Auslandsentsandten zu berücksichtigen.

Letzteren kann aus verschiedenen Gründen oft nicht genug Priorität eingeräumt werden. Der Stellenwert ausgeglichener Mitarbeiter in internationalen Schlüsselpositionen ist für den Unternehmenserfolg jedoch sehr hoch.

Ein meist von den Klienten absolviertes interkulturelles Training im Heimatland ist auf jeden Fall eine gute allgemeine Vorbereitung auf das Leben in der fremden Kultur. Es entwickeln sich aber häufig gerade erst vor Ort im Ausland konkrete persönliche Probleme, die nicht vorhersehbar sind und bei denen ein Vorbereitungstraining auch nicht helfen kann.

Auftretende psychische Probleme werden vom betroffenen Mitarbeiter meist nicht kommuniziert, weil es sich um ein Tabuthema handelt. Auch bei mitgereisten Familienangehörigen treten nicht selten solche Probleme auf. Die berufliche Effizienz des Auslandsentsandten wird dadurch in der Regel nachhaltig beeinträchtigt, bis hin zu Krankheit, Abbruch des Auslandsaufenthalts oder noch schwerwiegenderen Folgen. Auch die beruflichen Beziehungen vor Ort können Schaden erleiden (lokale Kollegen und Geschäftspartner).

Unternehmen, die sich aktiv für das Wohl ihrer Auslandsentsandten engagieren, beweisen zudem eine attraktive und weitsichtige Unternehmenskultur, was sie unter anderem im Wettbewerb um fachliche Spitzenkräfte als "great place to work" profiliert.

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